Homophobie ist heilbar



Homophobie ist ein Begriff der benutzt wird um Menschen die 'schwulen-, lesben-, und bi-feindlich' sind zu titulieren, aber eigentlich ist das schlichtweg falsch. Phobie, das heißt Furcht, und wer wirklich Angst vor sogenannten 'Homos' hat, der wettert nicht gegen sie, sondern geht ihnen aus dem Weg. Homophobie ist so ein Wort, das Feindseligkeit gegenüber einer bestimmten Art zu lieben in gewisser Weise abmildert, ja nahezu in Schutz nimmt, denn Angst ist menschlich. Jeder hat vor irgendwas Angst, sowohl vor realen Bedrohungen wie Waffen, oder giftigen Tieren, als auch vor emotionalen Verletzungen wie Verlust, oder Abweisung. Doch der Mensch hat scheinbar heutzutage, in einer Welt, die durch Worte zu dem wird was sie ist, (Ich sage nur E-mails, Facebook, Whatsapp, usw) Schwierigkeiten für Dinge die richtigen Worte zu finden. Eine Phobie, das ist nicht nur ein bisschen Angst, sondern regelrechte Panik vor etwas. Es ist nicht gleich eine Spinnenphobie, nur weil man die kleinen Krabbeltiere eklig findet, Ekel ist eigentlich generell kein Zeichen für Angst.
Im Duden steht zu Phobie: '' krankhafte Furcht'' was heute unter homophob zusammengefasst wird ist aber schlichtweg Hass. 
''homophobe'' Menschen, das sind einfach Menschen die genauso wie Rassisten und Frauen- oder Männerfeindliche Personen einfach beschließen besser zu sein, als andere, aufgrund eines Umstandes auf den sie keinerlei Einfluss haben.
Ich bin besser als du, weil ich mehr im Leben erreicht habe, ist ja irgendwo noch nachvollziehbar, aber ''ich bin besser weil ich ein anderes Geschlecht liebe und als du''? Ach bitte, das ist einfach nur Dummheit. (Schon klar, wenn man selbst nichts erreicht hat, muss man darauf zurückgreifen) Hass auf Homosexuelle, das ist für mich ein Zeichen von mangelnder Denkfähigkeit und Schwäche und die Argumente gegen Homosexualität zu sein, tun regelrecht weh, oder haben weder Hand noch Fuß. Niemand würde je auf die Idee kommen zu sagen 'du darfst nur blonde Menschen lieben' (außer vielleicht irgendwelche verdrehten Neonazis, aber das ist ein Thema für sich), warum auch, die Haarfarbe sagt nichts über den Menschen aus, und wem tut es weh, wenn jemand eine bestimmte Haarfarbe hat, oder eben nicht. Liebe ist ein Gefühl der tiefen Zuneigung und des Vertrauens, ich denke jeder hat dieses Gefühl in irgendeiner Form schon einmal verspürt. Einen anderen Menschen zu hassen, weil er dieses Gefühl gegenüber einer Person hat, die man selbst nicht anziehend findet, sollte doch eher ein Grund zur Freude sein, oder nicht?
Ich kann es nicht verstehen, dass Homosexualität, vor Allem unter Männern wie mir scheint (zu Sexismus muss ich demnächst definitiv auch nochmal einen Beitrag verfassen), noch immer negativ behaftet ist. 'Ist ja voll schwul' und '#nohomo' sind dabei nur zwei Beispiele für unterschwellige Abneigung. Natürlich nur, wenn es nicht zwei Frauen sind die sich lieben, das ist dann ja irgendwie 'sexy'. Wer der Meinung ist Homosexualität wäre in der heutigen Zeit längst vollkommen normal und akzeptiert, sollte sich womöglich noch mal Gedanken machen, Denn solange Menschen der Meinung sind betonen zu müssen, dass sie nicht homosexuell sind, um sich selbst in ein positives Licht zu rücken, und andere Menschen glauben betonen zu müssen dass sie nicht heterosexuell sind,um ihren Platz in der Gesellschaft finden zu können, ist das endgültige Ziel eine offene und freie Gesellschaftsordnung zu kreieren nicht erreicht. 

Also ihr Menschen da draußen: 
1. Liebe ist ein tolles Gefühl, und wer es wem gegenüber empfindet ist kein Grund für Hass
2. Vorurteile sind scheiße - reden hilft
3. ''Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem anderen zu''

Oh und 
4. Du bist homophob? Dann such dir einen guten Psychiater, der sich mit Phobien auskennt. Es wird dir danach besser gehen, versprochen. 

PS: für alle die ein bisschen English verstehen (oder sich trotzdem trauen):



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