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Woran merkt man ob eine getroffene Entscheidung richtig oder falsch war ? Wenn eine Entscheidung zwei Menschen sehr unglücklich macht, wie kann sie dann richtig sein? Und andererseits, wie kann man rechtfertigen sich nicht zu entscheiden? Was wenn man sich nicht entscheiden kann? Und ist es besser sich falsch zu entscheiden, als sich gar nicht zu entscheiden? Muss man immer zu seinen Entscheidungen stehen, oder darf man aus dem Resultat schlussfolgern, dass es falsch war? Darf man Entscheidungen rückgängig machen? Kann man das überhaupt? Wessen Glück hat man selbst zu verantworten? Darf man für andere entscheiden, wenn sie es scheinbar nicht können? Ist das Gefühl wichtiger, oder der Verstand? Warum können wir nicht kontrollieren wen wir lieben? Warum lerne ich nicht aus der Vergangenheit? Weshalb bin ich immer wieder am selben Punkt? Dreht man sich im Kreis, wenn jede Entscheidung einen immer wieder zu der selben Person führt`? Ist es dumm wenn man Perfektion aufgibt? Ist Sicherheit wichtiger als Risiko? Wonach entscheidet sich welcher Verlust schlimmer ist, wenn man zwei zur Auswahl hat? Gibt es Schicksal? Kann man sich falsch entscheiden und so dem Schicksal aus dem Weg gehen? Wenn alles für einen Menschen spricht, ist es dann automatisch der richtige?

Kommentare:

  1. 1. Höre auf das, was dir dein Herz und dein Gefühl sagt. Wir hören zu wenig auf unser Bauchgefühl heutzutage. Wenn du denkst, etwas tun zu müssen, dass es dir besser geht, dann ist es richtig.
    2. Sie kann richtig sein, wenn sie euch auf Dauer glücklich macht. Der Moment nach einer Entscheidung ist meistens von Verlusten geprägt und tut daher oft mehr weh, als er müsste.
    3. Wenn du dir bei etwas nicht sicher bist und sowohl die Zeit als auch andere Personen es zulassen, dann überlege solange du musst. Du solltest Sachen nicht unbedingt drei oder vier mal durchkauen, sondern auch da auf deinen Bauch höre, denke ich. Wenn du also alle Möglichkeiten für eine Entscheidung aus deiner Warte einbezogen hast, entscheide dich nach deinem Bauch.
    4. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, denke ich, kennst du dich und deine Gefühle für den Moment nicht gut genug. Versuche zu dir selbst zu finden, dann wird dir die Entscheidung leichter fallen. Wenn es erforderlich ist etwas zu entscheiden, dann tu es bevor jemand anders für dich entscheiden muss. Damit lebt man meistens weniger gut als wenn man einen Fehler macht, so meine Ansicht.
    5. Eine falsche Entscheidung ist als solches nicht schlimm, wenn du trotzdem dazu stehen kannst. Du hast in jenem Moment so entschieden, weil es dir richtig vorkam. Man kann Fehler machen und daraus lernen. Aber wenn jemand anderes dir etwas vorfertigst, konntest du auch keine Fehler machen und somit es beim nächsten oder übernächstem Mal besser zu machen.
    6. Natürlich darfst du erkennen, dass du deine Bedürfnisse in dem Moment der Entscheidung falsch eingeschätzt hast, aber versuche trotzdem zu der Entscheidung zu stehen. Ich denke, wenn du so entschieden hast, wird das einen Grund gehabt haben. Versuche zu hinterfragen, was du brauchst und nimm dir, was du brauchst um glücklich sein zu können. Aber du kannst nicht alles haben. Was macht dich anbetracht der Möglichkeiten am glücklichsten?
    7. Entscheidungen macht man nicht rückgängig. Man kann sich neu entscheiden, aber was passiert ist hatte seinen Grund und ist vorbei. Wenn eine zweite Entscheidung dazu führt, dass du glücklich bist, auch wenn du einen Rückschritt machen musst, dann ist es ok.
    8. Du kannst dich wie beschrieben erneut entscheiden, meiner Meinung nach.
    9. Du bist deines Glückes Schmied. Dieses Sprichwort sagt eigentlich alles aus. Du bist für dein Glück verantwortlich. Manchmal macht es dich glücklich ohne jemand zu sein, auch wenn dieser dann traurig ist. Wenn du jemanden wütend machst und er sich gegen dich stellt, solltest du damit leben können. Wenn es dich unglücklich macht, versuche es zu ändern. Du musst auch hier anbetracht der Möglichkeiten entscheiden, was das Beste für dich ist, um einen möglichst hohen Grad an Glück und Zufriedenheit zu empfinden (dauerhaft)
    10. Für andere zu entscheiden kann für dich gut erscheinen, weil dann etwas geklärt ist, worauf du nicht länger warten kannst. Jedoch sollte jeder zumindest die Chance bekommen, eigene Fehler und Entscheidungen treffen zu können, denke ich. Wenn du trotzdem etwas entscheiden musst, zieh den anderen als vetoberechtigt ein und lass ihn versuchen mitzuentscheiden.

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  2. 11. Meiner Meinung nach ist das Gefühl wichtiger. Du solltest aber Bedenken, dass blauäugiges Handeln schnell zu Änderungen in deinem Gefühl führen können. Höre also (wenn es nach mir geht) erst auf dein Gefühl (70%) und überprüfe die Entscheidung mittels Verstand (30%).
    12. Kontrolle über ein Gefühl zu bekommen ist unnatürlich. Du wärst berechenbar und könntest dich manipulieren. Wenn du über deine Gefühle entscheiden kannst, dann sind die Gefühle nicht echt oder stark genug, denke ich. Wenn du ein Gefühl in dir erkennst - zum Beispiel Liebe - musst du jedoch nicht nach diesem Handeln. Du musst nicht mit jemanden zusammenkommen, nur weil du in ihn oder sie verliebt bist. Manche Bindungen ergeben keinen Sinn oder bringen Schlechtes mit sich. Was sagt dir dein Bauchgefühl?
    13. Manche Fehler müssen 2 oder 3 mal oder noch öfter passieren, bevor man dessen Folgen versteht. Du lernst aber in sofern daraus, dass dich das Gefühl oder die Reaktion danach nicht mehr so sehr überrascht wie beim ersten Mal. Wenn du das Gefühl hast, alles wieder genauso falsch gemacht zu haben, denke doch mal daran, was dir diese Entscheidung an Kraft oder anderen neuen positiven Erfahrungen gegeben haben könnte.
    14. Manchmal ist es nicht schlecht, wieder an einem Punkt angekommen zu sein. Du wirst mit der Zeit reifer und weitsichtiger. Egal worum es geht. Du veränderst dich. Freu dich darüber, dass du mit fortgeschrittener Mentalität darüber erneut entscheiden kannst. Mach den selben "Fehler" oder ändere es jetzt. Wenn nicht kannst du immer noch eine andere Entscheidung treffen. Entscheidungen sind etwas gutes. Du kannst dein Leben selbst führen.
    15. Wenn du eine starke Verbindung zu jemanden spürst, von dem du nicht loslassen kannst, wird dir dein Gefühl immer wieder Entscheidungen vorfertigen, nach denen du wieder bei dieser Person bist. Wenn du dich bewusst lösen möchtest, weil du gelernt hast, dass er/sie dir aber wirklich nicht gut tut, dann löse dich. Ignoriere das Gefühl nicht loslassen zu können. Du kannst das, wenn du es willst. Überwinde dich, wenn es dir auf Dauer besser gehen kann und lasse Zeit vergehen, bevor du über diese Entscheidung nachdenkst, damit du vergleichsweise unbefangen sein kannst.
    16. Wenn es Perfektion ist, würdest du dich nicht dagegen entscheiden. Solange da Zweifel bestehen, kann es meiner Meinung nach nicht perfekt sein und du versuchst es dir schön zu reden. Es kann in 90% perfekt sein, aber dann sind es 10% nicht. Übersieh diese nicht. Prinzipiell kannst du dich gegen alles entscheiden. Perfektion heißt auch nicht, dass es für dich perfekt sein muss. Vielleicht ist es perfekt, du siehst es, aber es tut dir trotzdem nicht gut. Dann ist die Perfektion vielleicht für einen anderen Zeitpunkt / Menschen oder Zweck vorgesehen.
    17. Sicherheit und Risiko spiegeln in gewisser Weise Bauchgefühl und Verstand wieder. Du solltest dir eine gewisse Sicherheit verschaffen können, damit du risikoreich handeln kannst, wenn du ein großes Sicherheitsbedürfnis hast. Jedoch heißt risikoreich nicht gleich falsch. Es kann eine gute Entscheidung sein.
    18. Es entscheidet sich nach dem Grad an (Un-) Zufriedenheit über die Länge der Zeit, denke ich.
    19. Für mich ja, jedoch sollte das jeder für sich selbst herausfinden.
    20. Das kannst du, wenn du das Schicksal nicht möchtest. Wenn du denkst oder fühlst, dass es dir zu unrecht auferlegt ist, kannst du es ohne Bedenken ändern. Willst du mit einem Schicksal leben und dich damit anfreunden? Dann lass es zu. Es muss nichts Schlechtes sein. Wer weiß, was sich dadurch für Wege öffnen. Oder du entscheidest dich dagegen und öffnest andere Türen. Es ist dir überlassen.

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  3. 21. Wenn alles, wirklich alles für einen Menschen spricht, muss er noch immer nicht der Richtige sein. Vielleicht wäre er der Richtige zu einem anderen Zeitpunkt oder vielleicht ist er auch nur im Moment der Richtige. Menschen verändern sich und ihre Bedürfnisse auch. Habt ihr jetzt die gleichen Vorstellungen, muss es noch immer nicht für immer sein. Vielleicht verändert es ein Schicksal oder vielleicht entwickelt sich einer anders oder schneller und ihr seid nicht mehr kompatibel. Der Richtige ist eine Momentaufnahme deiner aktuellen Ansichten und Bedürfnissen.

    Ich hoffe, ich konnte dir meine Ansicht ein wenig verdeutlichen. Es sind meine Gedanken und du musst dir keinen davon annehmen, wenn er dir unwahr erscheint.
    In Liebe. Jeune_et_belle

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